Informatik - 5. & 6. Jahr

Informatik - 5. & 6. Jahr

Von Webmaster BIB, veröffentlicht am Montag, 17. November 2025, 12:31 - Aktualisiert am Freitag, 21. November 2025, 09:47

Aufklärung zum Schildkröten-Artikel

Viele von euch haben unseren Artikel über die angebliche Schildkröte im Bütgenbacher See gelesen, geteilt oder kommentiert.

Die Wahrheit ist:

Diese Schildkröte hat es nie gegeben und wir haben auch kein Forschungsboot getestet.

In Wirklichkeit haben wir an diesem Tag einen KI-Workshop gemacht.

Wir wollten euch zeigen, wie schnell man heute auf etwas reinfallen kann, das im Internet echt aussieht, obwohl es komplett erfunden wurde.

Aber warum fällt man eigentlich so leicht auf Fakes rein? 

1. Das Internet ist voll mit Bots und KI-Inhalten 

Mehr als die Hälfte der Inhalte und Datenströme im Internet sind nicht mehr menschlich erzeugt, sondern stammen von Bots oder KI-Tools. Da verliert man schnell die Übersicht.

2. KI macht Fakes extrem realistisch 

Mit ein paar Klicks kann jeder heute Fotos, Tiere, Stimmen oder sogar komplette Videos erzeugen, die wie echte Aufnahmen wirken. Wenn etwas real aussieht, glaubt unser Gehirn es automatisch zuerst – das ist ganz normal. 

3. Wir scrollen oft zu schnell 

Die meisten lesen Überschriften oder schauen nur kurz aufs Bild. Dadurch übersieht man kleine Hinweise, die zeigen würden, dass etwas nicht stimmt. 

4. Emotionen > Fakten 

Wenn ein Beitrag lustig, spannend, schockierend oder süß ist (z. B. eine „Schildkröte im Bütgenbacher See 😳“), dann wird schneller geliked, kommentiert und geteilt. 

5. Fakes sind extra so gemacht, dass sie glaubwürdig wirken 

Gute Fakes mischen echte Infos mit ausgedachten Details. Das macht sie überzeugend. 

6. Wir vertrauen Absendern, die wir kennen 

Wenn ein Freund oder ein lokales Medium etwas postet, denkt man automatisch: „Das wird schon stimmen.“

Übrigens war unser Fake-Artikel so überzeugend, dass die KI kurz darauf selbst begann, Artikel über die angebliche Schildkröte zu produzieren.

Screenshot von Google KI Modus vom 20/11/2025

Persönliche Meinung

Wenn wir Menschen lügen, haben wir meistens ein schlechtes Gewissen – aber KI nicht. Sie fühlt nichts und merkt auch nicht, wenn sie falsche Infos rausgibt. Genau das macht es manchmal schwer, falsche Informationen und Fehler zu erkennen.

Trotzdem kann KI echt hilfreich sein: Sie gibt gute Denkanstöße, erklärt komplizierte Dinge und hilft beim Optimieren von Arbeiten. Aber sie sollte nicht komplett für uns übernehmen. Unsere eigenen Gedanken und unsere Kreativität sind immer noch wichtiger.

Am Ende ist KI ein cooles Werkzeug, aber wir sollten selbst entscheiden, was wir daraus machen.

Für einen guten Umgang mit KI hilft uns folgender KI-Leitfaden für Schüler auf jeden Fall weiter.

Hier noch einige Arbeiten, die während des Workshops entstanden sind. Natürlich alles fake! 😉

 

 

Die Schüler der Informatik-Abteilung des 5. und 6. Jahres

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Hier ist unser FAKE-Artikel, den wir am 17/11/2025 veröffentlicht haben:

Tierische Entdeckung am Studientag

Am Studientag machten einige unserer Informatikschüler eine Entdeckung, mit der niemand gerechnet hatte. Eigentlich wollten sie am Bütgenbacher See nur ihr aktuelles Projekt testen: ein kleines Forschungsboot, das sie im Unterricht mit einem Mikrocontroller ausgestattet haben, um die Wasserqualität und verschiedene Messdaten des Sees zu erfassen.

Während sie das Boot am Ufer vorbereiteten und erste Testfahrten starteten, bemerkten sie plötzlich eine Schildkröte, die sich gut getarnt zwischen Wurzeln und Matsch versteckt hatte.

Welche Art genau es ist, lässt sich momentan nicht eindeutig bestimmen. Sicher ist jedoch, dass Schildkröten bei uns in der Natur normalerweise nicht vorkommen. Es besteht daher der Verdacht, dass das Tier ausgesetzt wurde oder irgendwo entwischt ist. Ein Experte wurde bereits verständigt.

Daher unsere Frage an alle:

Um welche Schildkröte handelt es sich?
Vermisst jemand eine Schildkröte?


Hinweise können gerne an uns weitergegeben werden.